Soziale Innovation Gemeinsam gestalten
Das Festival der SAGE-Innovationen
© Hayat Prod. / Hamudie Saleh
Wie lassen sich soziale Innovationen kooperativ, praxisnah und zukunftsorientiert gestalten?
Am 21. Januar 2026 kamen beim Inno:Festival Studierende, Lehrende, Praxispartner:innen und Sozialinnovator:innen zusammen, um dieser Frage gemeinsam nachzugehen.
Als Abschluss und Höhepunkt des Projekts Zukunftsneugier Jetzt! entstand ein strukturierter Begegnungs- und Arbeitsraum, der Austausch, Erprobung und Vernetzung gezielt miteinander verband. Über die Felder Soziale Arbeit, Gesundheit, Erziehung und Bildung (SAGE) hinweg wurde sichtbar, wie soziale Innovation dort entsteht, wo Hochschule, Praxis und Engagement systematisch zusammenarbeiten.
Formate, Austausch, Anschluss
Das Inno:Festival folgte einer klaren Wirkungslogik: Impulse setzen, Austausch ermöglichen, gemeinsames Weiterdenken strukturieren und Anschlussfähigkeit herstellen.
Mehrere Formate griffen dabei ineinander und machten soziale Innovation im SAGE-Bereich aus unterschiedlichen Perspektiven erfahrbar:
Keynotes & Perspektiven aus der Praxis
Die Keynotes und Praxisbeiträge bildeten den inhaltlichen Auftakt des Inno:Festivals. Sie setzten thematische Schwerpunkte, eröffneten unterschiedliche Perspektiven auf soziale Innovation im SAGE-Bereich und machten aktuelle Fragestellungen aus Wissenschaft und Praxis sichtbar.
Sozialinnovator:innen stellten ihre Projekte in kurzen Beiträgen vor und teilten Einblicke aus ihrer jeweiligen Praxis. Die Vielfalt der Ansätze zeigte, wie unterschiedlich soziale Innovation im SAGE-Kontext verhandelt wird – und bot spannende Anknüpfungspunkte für Gespräche im weiteren Verlauf des Tages.
Zukunftsgespräch – Das Ökosystem sozialer Innovation
Im Zukunftsgespräch diskutierten Akteur:innen aus Hochschule und Praxis, wie Ideen zwischen Campus und Praxis entstehen, wachsen und wirksam werden können. Im Fokus standen dabei Fragen nach Strukturen, Beziehungen und Übersetzungsleistungen zwischen unterschiedlichen Systemen und Logiken.
Radical Ideas Lab – Co-Kreation für das soziale Morgen
Das Radical Ideas Lab bildete den zentralen Arbeitsraum des Inno:Festivals. In Elevator Pitches und moderierten Co-Creation-Sessions arbeiteten gemischte Gruppen aus Studierenden, Praxispartner:innen und Lehrenden an ausgewählten Projektideen und Fragestellungen, die sich im Vorfeld für das Festival beworben hatten.
Ausgehend von diesen eingereichten Ideen bot das Format Struktur und Zeit, um Ansätze gemeinsam weiterzudenken, zu schärfen und sichtbar zu machen. Das Radical Ideas Lab war Raum für gemeinsames Nachdenken, fachliche Auseinandersetzung und kollektive Weiterentwicklung.
Inno:Markt – Begegnungsraum für soziale Innovationen
Der Inno:Markt lud zum Kennenlernen, Nachfragen und Weiterdenken ein. Praxispartner:innen, Initiativen und Projekte präsentierten ihre Arbeit in einem offenen Ausstellungsformat mit Mini-Talks, Thementischen und Gesprächen auf Augenhöhe.
Ein Tag mit Wirkung
Das Inno:Festival machte sichtbar, welches Potenzial entsteht, wenn Studierende, Praxispartner:innen und Lehrende in unterschiedlichen Formaten zusammenkommen und gemeinsam arbeiten.
Die entwickelten Formate, Gespräche und geknüpften Verbindungen bilden eine tragfähige Grundlage für weiteren Austausch, Wissenstransfer und Kooperationen zwischen Hochschule und Praxis. Damit leistete das Inno:Festival einen konkreten Beitrag zur Frage, wie soziale Innovation im SAGE-Bereich initiiert, begleitet und langfristig anschlussfähig gestaltet werden kann.